Das nicaraguanische Rio

von Moritz Pommer, 29.02.2016

Es gibt in Nicaragua Gott sei Dank nur wenige Touristenhochburgen. Doch nach 2 Wochen absoluter Ruhe in unserem beschaulichen Fischerdorf Poneloya zog es uns in eine solche namens San Juan del Sur im Süden des Landes an der Pazifikküste. Der breite Sandstrand dort ist eingerahmt von einer geschützten Felsbucht und eine Jesusstatue überwacht den Ort von einem Felsen aus; ganz im Stile des großen Bruders in Rio de Janeiro.
Mit diesem Ziel vor Augen ging es für uns also auf die Reise quer durch das Land, in spottbilligen, lokalen Bussen in denen wir nicht nur Einheimische, sondern auch gleichgesinnte Backpacker kennenlernten. Nach ein einem langen Reisetag ging es für uns in ein wohlausgesuchtes Hostel, in dem wir Erik und Dillon kennen lernten: Zwei Dudes aus Miami, unsere Partybuddys für die kommenden Tage.
Und wie in jedem Ort bisher trafen wir außerdem auf viel zu viele deutsche Urlauber – die wir jedoch gekonnt mieden, um weiterhin fleißig unsere Fremdsprachen zu verbessern.
Zu sehen gab es in San Juan del Sur genau das, was man von einer Touri-Stadt erwarten würde: Einen Strand mit Volleyballfeldern und Bars, Restaurants am Wasser, Surfshops und jede Menge kleinere Läden, die sich zwischen die Gebäude der Altstadt schmiegten. Für uns stellten wir allerdings fest, dass die 3 Tage als Abwechslung ganz nett waren, es uns jedoch eher in die touristisch weniger erschlossenen Gebiete zieht und so nutzten wir unsere Zeit hier zum Ausspannen, besuchten das ein oder andere Lokal anstatt selbst die Pfannen zu schwingen und ließen uns durch das Getümmel treiben. 
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